Ein Schuljahr in Triesdorf - im Zeitraffer. Bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten Sie einen Einblick in das Leben an der Technikerschule und am Campus in Triesdorf, der so viel mehr bietet als "nur" Technikerschule und Höhere Landbauschule.
Aktuelles


Triesdorfer Praxistag
Kornis zeigte, wie die Witterung während empfindlicher Stadien in der Pflanzenentwicklung, z. B. in der Blüte, den Ertrag massiv beeinflussen. Abgeleitet von Wetter- und Ertragsdaten an verschiedenen Standorten zeigte er standorttypische kritische Zeiträume für verschiedene wichtige Ackerbaukulturen. Mit Schlagkraft könne man aus ökonomischen Gründen das Anbaurisiko nicht beherrschen. Vielfältigere Fruchtfolgen, ein gezieltes Splitten früh- bzw. spätreifer Sorten und verschiedene Aussaatzeitpunkte verringern die Risken zunehmend schwieriger Bedingungen zur Saat im Frühjahr und Herbst, sehr unterschiedlicher Bedingungen für die Bestandesführung und nicht zuletzt bei der Ernte. „Es wird immer Ausfälle geben, ab der durch mehr Varianz im An-bau können wir diese minimieren, dazu müssen wir unsere Daten besser nutzen!“ so sein Appell.
Hier kann zum Teil die Bodenbearbeitungs- und Saattechnik Ansätze bieten. In Gebieten mit ausreichend Winterniederschlägen bringen auch Zwischenfrüchte enorm positive Effekte.
Die Pflanzenzüchtung ist von jeher gezwungen viele Jahre im Voraus künftige Bedarfe und Trends anzugehen.
Kempf, ein sehr erfahrener Weizenzüchter, zeigte auf, wie vielfältig die Anforderungen an die Weizenzüchtung geworden sind. Neben Ertrag, Resistenzeigenschaften und Backqualität wird künftig auch Hitze- und Trockenheitstoleranz züchterisch zu bearbeiten sein. Außerdem gewinnen Krankheitsresistenzen in milden Wintern eine immer größere Bedeutung. Er zeigte an der Zeitschiene die sehr langen Zeit-räume und die „Selektionsdruck“ für zukunftsträchtige Kreuzungen bis zur Wertprüfung, von der Zulassung, der Übernahme in den Landessortenversuch bis zur letzten Hürde, den Vermehrungs- und Vertriebsfirmen. Von der Kreuzung bis zum Anbau vergehen- 15-16 Jahre, nur ein geringer Bruchteil der Sorten wird wirtschaftlich interessant. Für die mittelständisch geprägten Züchterhäuser in der Getreidezüchtung ein Kraftakt. Wir entwickeln heute die Sorten für 2040, da müssen Landwirte und Verarbeiter auch Impulse geben, wo es hingehen soll. Viele Eigenschaften der Bildqualität könnten auch chemisch reguliert werden. Es gibt schon heute Sorten, die in der Intensitätsstufe zwei mit Wachstumsregler und Fungizid keinen wirtschaftlichen Mehrwert haben.
Exkursion
Besondere Aktionen und Feste
Zoombild vorhanden
Führen und Führen lassen
Start ins Semester
Zoombild vorhanden
Alle haben gewonnen