Ein turbulentes Schuljahr geht zu Ende
Zeugnisübergabe der Technikerschule und Höheren Landbauschule in Triesdorf

Im Frühjahr hätten wir es fast nicht für möglich gehalten, eine Zeugnisübergabe abhalten zu können. Zu abrupt und einschneidend waren die Schulschließungen und Einschränkungen durch die beginnende Corona-Pandemie. Doch durch eine hervorragende Zusammenarbeit der Schule mit den Schul- und Klassensprechern und der hohen Bereitschaft der Studierenden, unter neuen Bedingungen Unterricht zu machen, gelang es, das Schuljahr erfolgreich abzuschließen.

Nach der Schulschließung im März fand der Unterricht teilweise online statt und wurde durch gut aufbereitete Skripten ergänzt. Beim anschließenden Präsenzunterricht war jeweils die Hälfte der Studierenden anwesend (incl. Samstag). In der Schule wurden die Klassen zusätzlich geteilt, so dass man die notwendigen Abstands- und Hygieneregeln einhalten konnte.
Glücklich und stolz konnten nun die Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse entgegennehmen. Leider gab es keine Schulschlussfeier in der gewohnt festlichen Form.
96 Absolventinnen und Absolventen
80 Absolventinnen und Absolventen der Staatlichen Technikerschule für Agrarwirtschaft und 16 Absolventen der Höheren Landbauschule erhielten ihre Zeugnisse und Urkunden. Die jeweils Jahrgangsbesten wurden besonders geehrt und bekamen ein Buchgeschenk. Susanne Gast, Vorsitzende der Vereinigung Ehemaliger Triesdorfer (VET), überreichte zusätzlich an die Schulsprecherin Sophie Kroll einen Anerkennungspreis für ihr großes Engagement für die Schulen und für Triesdorf.
Blendende Aussichten
Schulleiter Fritz Gronauer-Weddige hob in seinen Anmerkungen die Bedeutung des Bildungsangebots am Standort hervor. Triesdorf, insbesondere die Technikerschule, ist gefragt wie nie: Von aktuell 110 Bewerbern konnten 30 aufgrund mangelnder Kapazitäten nicht berücksichtigt werden. Für die Absolventinnen und Absolventen sind die Aussichten blendend, über 70 qualifizierte Angebote wurden an die Schule herangetragen. Die meisten Stellensuchenden haben bereits einen Vertrag in der Tasche. Die wesentliche Grundlage bildet das hohe und praxisorientierte Fortbildungsniveau.
Ehrung der Jahrgangsbesten
Jahrgangsbester an der Technikerschule für Agrarwirtschaft wurde Benedikt Tyroller aus Oberschönbach/Kühbach (Landkreis Aichach-Friedberg) mit einem Notendurchschnitt von 1,27. Es folgten Sven Mastroprimiano aus Muggensturm (Landkreis Rastatt) mit 1,33 und Fabian Deinlein aus Neudorf/Scheßlitz (Landkreis Bamberg) mit 1,38. Die nächsten Plätze teilen sich Robert Fleschutz aus Probstried/Dietmannsried (Landkreis Oberallgäu), Julia Göggelmann aus Egenhofen/Kammeltal (Landkreis Günzburg) und Patrick Müller aus Riedböhringen/Blumberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) mit jeweils 1,44. Markus Wittmann aus Waibstadt (Rhein-Neckar-Kreis) erzielte mit 1,50 ebenfalls noch einen sehr guten Gesamtschnitt.
An der Höheren Landbauschule wurde Markus Düchs aus Hopferstadt/Ochsenfurt mit 1,33 Jahrgangsbester, gefolgt von Alexander Stemmer aus Heinrichshofen/Egling a.d. Paar (Kreis Landsberg) mit einem Notendurchschnitt von 1,46.
Herzlichen Glückwunsch zu den hervorragenden Leistungen!